Red Bull Ring Österreich

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SPIELBERG – ADAC GT Masters

Vom 8. bis 10. Juni eröffneten die ADAC GT Masters die Rennsaison am Red Bull Ring (Projekt Spielberg).

Das Projekt Spielberg versprach heimische Teams und Piloten, spannende Fahrerwechsel und Motorsport hautnah. Vor allem das Grasser Racing Team aus St. Margarethen bei Knittelfeld wollte vor heimischen Publikum gerne wie im vergangenen Jahr auf das Podium.

Die Liga der Supersportwagen

Jeweils am Samstag und am Sonntag bietet „Die Liga der Supersportwagen“ ein Rennen. Neben Audi, BMW, Ferrari, Mercedes steht der giftgrüne Lamborghini von Grasser Racing. 

Während des gesamten Wochenende über gibt es Pitwalks, ein offenes Fahrerlager und tiefe Einblicke in den Rennsport. So nah kommt man nicht überall ran.

Racing day

„Regen könnte uns helfen“, meinte Gottfried Grasser.

Mit der ungünstigen Balance of Performance (BoP) und dem damit einhergehenden hohen Gewicht des Autos haben die Fahrer zu kämpfen. Auf dem Red Bull Ring macht sich ein Topspeed Nachteil aufgrund der langen Geraden stärker bemerkbar, als auf den Strecken in Oschersleben und Most.

Kurve 1

Die erste Kurve wird mit etwa 220 kmh angefahren und mit 160 kmh im dritten Gang durchfahren.

Boxenstop

Einen tollen Auftritt hatte auch die Boxencrew im Samstagsrennen in Ihren Star Wars-Outfits.

„Im Reglement steht nur, dass ein Helm und ein Overall getragen werden muss“, erläuterte Teamchef Gottfried Grasser. „In Oschersleben ist uns die Idee gekommen, beim Heimrennen etwas Spezielles zu machen. Es hat uns und den Fans Spaß gemacht!“

Versöhnlicher Abschluss beim Sontagsrennen

Teamchef Gottfried Grasser: „Die Positionen fünf und sieben sind für mich wie ein Sieg und ein dritter Platz.“ 

Mit allen drei Lamborghini Huracán GT3 EVO in den Punkterängen gelang im zweiten Rennen der erhoffte Erfolg. Die Balance of Performance (BoP), Reifenschäden und Verwirrung um die Track Limits hatten ein gutes Resultat im ersten Rennen verhindert. 

Das Siegerfahrzeug vom 24-Stunden-Rennen in Daytona (Florida, USA)

„Unglaublich, eine echte Achterbahnfahrt“, resümiert Teamchef GottfriedGrasser. Seine Piloten hatten beim 24-Stunden-Rennen in Daytona (Florida, USA) triumphiert. Das Fahrer-Quartett Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Rik Breukers holte dabei den Sieg für das Murtaler Rennteam, das erstmals mit dem neuen Lamborghini Huracan GT3 EVO am Start war.

Der Sieg gelang zum zweiten Mal in Folge.

Erfolgsgeheimnis

Das Erfolgsgeheimnis ist die Mannschaft. “Ich bin so stolz auf unser Team“, sagte Grasser. Es ist ein junges Team, erst seit ein paar Jahren im Motorsport. Unsere Leute sind Basis und Rückgrat des Erfolgs.“

Live dabei

Wir bedanken uns recht herzlich beim ganzen Team, die uns am Racing Day viele Einblicke gewährt haben. Dem sympathischen GRT Racing Team wünschen wir für die Zukunft stets eine sichere Fahrt und viele Zieleinläufe auf P1.

Weitere Infos

Das GRT Grasser Racing Team ist ein österreichisches Rennteam und seit 2015 in verschiedenen GT3 basierten Rennserien mit Unterstützung von Lamborghini am Start.
Teamgründer Ing. Gottfried Grasser (* 8. Dezember 1978 in Leoben, Steiermark ) begann 1997 mit dem Kartsport. Grasser fuhr 1999 und 2000 in der Formel König. Die Österreicher testeten auch ihr Formel 3000-Auto sowie das Auto von Minardi. Nachdem er das Mazda Autohaus seiner Eltern übernommen hatte, zog er sich vom Einsitzer-Rennen zurück. 

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